Symbolbild Schulraumplanung (Visualisierung Schule Herti)
Symbolbild Schulraumplanung (Visualisierung Schule Herti)

Schulraumplanung

Schulprognose 2025/26

Die Stadt Zug rechnet aufgrund der absehbaren Wohnbautätigkeit mittel- und langfristig mit deutlich steigenden Schülerzahlen. Gemäss der aktuellen Schulprognose 2025/26 ist ausgehend von heute 2'600 Schülerinnen und Schülern bis ins Jahr 2040 mit rund 1'000 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern zu rechnen. Die Schulraumplanung trägt dieser Entwicklung Rechnung und ist auf Kurs. Entscheidend bleibt, dass geplante Erweiterungen wie die Schulanlagen Kirchmatt und Guthirt zeitgerecht realisiert werden können.

Datenerhebung

Die jährliche Schulprognose wird durch die Metron Raumentwicklung im Auftrag des Baudepartements und in Zusammenarbeit mit dem Bildungsdepartement erstellt. Sie dient dazu, die Entwicklung der Schülerzahlen laufend mit dem vorhandenen Schulraum abzugleichen und notwendige Erweiterungen rechtzeitig zu planen. Mit den anstehenden und künftigen Schulraumplanungen kann die Stadt Zug die zusätzlichen Schülerzahlen auffangen und den Bedarf über das Jahr 2040 hinaus abdecken.

Schwerpunkte in den Schuleinheiten

In den Schuleinheiten Zentrum und Oberwil zeichnen sich stabile bis leicht sinkende Schülerzahlen ab. Der Fokus liegt auf dem Ersatz provisorischer oder wegfallender Standorte. In der Schuleinheit Guthirt führen neue Wohnüberbauungen schon bald zu deutlich steigenden Schülerzahlen. Die Erweiterung der Schulanlage Guthirt soll ab dem Schuljahr 2030/31 die dringend benötigten Kapazitäten schaffen. Auch in der Schuleinheit Herti/Letzi ist aufgrund der Wohnbautätigkeit mittel- bis langfristig mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Die erste Etappe der neuen Schulanlage Herti kann im ersten Quartal 2027 in Betrieb genommen werden. Die Planung der zweiten Etappe wird danach an die Hand genommen. In der Schuleinheit Riedmatt bleiben die Schülerzahlen vorerst stabil. Ein deutlicher Anstieg setzt erst mit der Entwicklung der Äusseren Lorzenallmend ein. Mit der Erweiterung der Schulanlage Loreto kann der Bedarf für die Kooperative Oberstufe langfristig gedeckt werden. 

 

Mehr Betreuungsplätze sowie Sport- und Schwimmkapazitäten nötig

Die Betreuung der Stadtschulen Zug ist ein Erfolgsmodell und geniesst eine steigende Nachfrage. Gemäss Prognose ist innerhalb von fünf Jahren ein weiterer Ausbau von heute 868 auf rund 1'270 Betreuungsplätze über alle Stadtzuger Schulen nötig. Ebenfalls Handlungsbedarf besteht bei den Sport- und Schwimmhallen. Die heutigen Kapazitäten decken nur rund zwei Drittel des schulischen Bedarfs. Mit den geplanten Erweiterungen der Schulanlagen Guthirt, Herti/Letzi, Kirchmatt und einer zusätzlichen Sporthalle in der Schulanlage Loreto sowie dem neuen Hallenbad in der Herti Allmend werden mittelfristig ausreichend Kapazitäten für den Sport- und Schwimmunterricht, aber auch die Vereinsnutzungen bereitstehen.

Jährliche Aktualisierung als Grundlage für Entscheide

Die Schulprognose wird jährlich aktualisiert, das nächste Mal im ersten Quartal 2027. Verantwortlich ist das Baudepartement, Abteilung Hochbau, in Zusammenarbeit mit dem Bildungsdepartement, der Abteilung Städtebau und Planung sowie der Abteilung Immobilien.